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Pipi Turner (rechts)
und Udo Kamjunke (links)
Die Musikerin
Pipi Turner spielt mehrere
Die Begrüssung
der Gäste zum festlichen Abend
Fotos: bpb/Marco
Gute Wünsche für den Jubilar
Kurt Arentz, Prof.
Hermann Schäfer und
Nörvenichs Bürgermeister Hans-Jürgen Schüller
Prof. Dr. Reinhard
Bettzüge mit Gattin,
Kurt Arentz mit Prof. Hermann Schäfer
Der Meister mit drei Frauenportraits
Die Portraitbüste des US-Präsidenten Bill Clinton
Die Portraitbüste von Papst Benedikt XVI.
Kurt Arentz mit seiner aktuellen Portraitbüste von Shimon Peres
Portraitbüste
des ersten Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland
Portrait Bundeskanzler Willy Brandt
Portrait Bundeskanzler Helmut Schmidt
Portraitbüste
des ehemaligen Bundesaussenministers
Portraitbüste Vaclav Havel
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Sängerin Christine Ladda begeisterte im Juli 2010 beim Schloss-Konzert im Fürstensaal Ein illustres Publikum spendete stürmischen Beifall für "Acoustic Shiver" Eine
tolle Stimme, eine schöne Frau: Sängerin Christine Ladda.
Fotos: Copyright Marco/Bonn Nörvenich/Düren (bpb).
Mit einem Konzert auf Schloss Nörvenich hat die Europäische
Kultur Stiftung (EKS) am 10. Juli 2010 ein anspruchsvolles Publikum
aus NRW und anderen Bundesländern zusammengeführt. Kunst,
Musik und Gesang auf Schloss Nörvenich.
Auch Köstlichkeiten beim Sektempfang; eine besondere Note ist
jeweils der Sektempfang in der Konzert-Pause. Dazu bittet traditionell
die Schloss-Familie die geladenen Gäste. In diesem Jahr hatte
der "Junior-Küchenchef" des Schlosses, Benn Genschow,
mit seinem Team erlesene Köstlichkeiten in "Sterne-Qualitäten"
kreiert. Veranstaltungen
des Jahres 2009: Festlicher Abend bei Kerzenschein im Fürstensaal mit Sitar, Klavier und Gitarre Turner und Kamjunke begeisterten mit Konzert im Schloss Text: Europäische Kultur Stiftung, Fotos: bpb/Marco
Das Programm, konzipiert von der Musica Humana, hielt, was es versprach: Die Künstler entführten mit ihrem Spiel auf der Sitar, der Harfe und anderen Saiteninstrumenten phantasievoll in das Reich der Gefühle und Träume. Udo Kamjunke beeindruckte wie ein "Magier" mit der Klangschale aus Tibet, Pipi Turner entlockte dem Gong transzendente Töne; mit der Ocean-Drum suggerierte die charmante Musikerin das beruhigende Rauschen des Meeres. Der Reigen fernöstlicher Klänge wurde erweitert durch okzidentale Klänge: Der Gitarrist und Leiter der Musica Humana, Lajos Tar, spielte u.a. auf der Renaissance-Laute "Melodien aus alter Zeit", mit der Terz-Gitarre eigene Kompositionen. Die Pianistin Patricia Abeysingha gab mit kraftvoll-sensiblem Spiel auf einem Klavier aus dem XX. Jahrhundert den "Ton an". Sehr positiv aufgenommen wurde vom Publikum, dass die Interpreten vor dem Wechsel der Instrumente die folgenden Kompositionen ansagten und interpretierten. Udo Kamjunke erwies sich bei seinen Erklärungen besonders sachkundig und berichtete über die Herkunft der Instrumente und ihre oft Jahrtausende alte Tradition. Pipi Turner und Udo Kamjunke sind ein ungewöhliches Musiker-Paar: beide sind Spezialisten für fernöstliche Musik, beide spielen bevorzugt auf in Deutschland selten zu hörenden Instrumenten. "Die Schönheit dieser Klänge sollen die Phantasie anregen, sich in andere Zeiten und Kulturen zu versetzen", sagte Kamjunke. Gesellschaftlicher Höhepunkt war in der Pause ein Sektempfang im Alexander-Saal des Schlosses: Gäste und Musik-Liebhaber hatten die Gelegenheit, die Künstler näher kennenzulernen. Schliesslich gab es einen stürmischen Schlussbeifall für die Künstler, Blumen für die Interpretinnen sowie für Therese Arentz, die Ehefrau des Bildhauers und Künstler-Sprechers der Europäischen Kultur Stiftung, Kurt Arentz. Der Präsident der Europäischen Kultur Stiftung, John G. Bodenstein, würdigte diese neuartige Konzert-Veranstaltung mit einem überschaubaren Gästekreis als eine "sehr gute Möglichkeit, Live-Musik der besonderen Art zu erleben; der Dialog der Konzert-Gäste mit den Künstlern hat eine hohe gesellschaftliche Qualität, wie sie bei Grossveranstaltungen in Konzertsälen und Theatern der Städte zumeist nicht möglich sind." So wird die Konzertreihe weiter fortgesetzt. Die Europäische Kultur Stiftung hat Musica Humana gebeten, künftig weitere anspruchsvolle Konzerte zu organisieren. Angesichts der begrenzten Platzzahl wird es aber keinen öffentlichen Kartenverkauf geben. Wer das nächste Mal im Fürstensaal von Schloss Nörvenich dabei sein möchte, kann sich ab sofort per E-mail auf die Einladungsliste setzen lassen: oder Fax 02426 - 1311.
Bericht: Die Eröffnung der Jahresausstellung 2009 Hommage an Kurt Arentz zum 75. Geburtstag Text: Detlef Lehmann, Fotos: (c) Olaf Wozniak.
Bereits die Anfahrt zum Schloss Nörvenich barg erste Überraschungen: auf der Wiese hinter dem Schloss ein Festzelt, Jahrmarktsbuden, bunte Girlanden, Fahnen und Musik. Ein Volksfest der Gemeinde Nörvenich zu Ehren des Künstlers? Nein. Das nicht. Aber der Termin des Schützenfestes der örtlichen St. Sebastianus-Schützenbruderschaft fiel zufällig auch auf Sonntag, den 14. Juni 2009. Und so machten sich die Einwohner der Gemeinde Nörvenich auf den Weg ins Festzelt, und die Gäste der Eröffnung der Jahresausstellung der Europäischen Kultur Stiftung begaben sich zum Museum Europäische Kunst auf Schloss Nörvenich. Wo die Girlanden und Standarten auf dem Festplatz in den Farben der Schützenbruderschaft gehalten waren, zeigte der Fahnenschmuck auf Schloss Nörvenich, dass sich hier der kulturelle Bogen weiter spannte: im Schlosshof die Flaggen der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland neben der Fahne von Schloss Nörvenich; am Treppenaufgang zum Schlosseingang die Nordrhein-Westfalens. Und selbst der Regenschirm der Gattin von Prof. Dr. Reinhard Bettzüge, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Belgien, leuchtete in den Farben der EU... Ach ja, - das Wetter: es überraschte auch. Und zwar alle Gäste mit einem kurz vor zwei Uhr einsetzenden leichten Sommerregen. Aber davon liess man sich die Festtags-Laune in Nörvenich nicht verderben: während die Vereinsmitglieder, Gäste und Honoratioren der Gemeinde unter standesgemässer Schützenmusik ins Festzelt einzogen, formierte sich auf der Terasse vor dem Eingang von Schloss Nörvenich ein Begrüssungs-Defilé. Ungeachtet des Nieselregens stand dort ein strahlender Jubilar und Ehrengast, in der Hand eine dunkelrote Baccara-Rose: der Künstler, Bildhauer und Maler Kurt Arentz mit seiner Gattin Therese. Jeder einzelne Gast und Besucher wurde persönlich begrüsst, nicht enden wollende Glück- und Segenswünsche zu seinem 75. Geburtstag entgegennehmend, und für jeden noch Zeit für ein paar kurze Worte. Bescheiden in zweiter Reihe dann die Stifter des Museums Europäische Kunst, Joe F. Bodenstein und seine Familie, mit Marco Bodenstein und John G. Bodenstein, Präsident der Europäischen Kultur Stiftung. Als Willkommenstrunk wurden Sekt, Saft und erfrischend kaltes Mineralwasser gereicht. In der grossen Halle des Schlosses standen bereits dicht gedrängt die erwartungsvollen Gäste des Empfangs, bevor sie Einlass erhielten in den angrenzenden Fürstensaal. Schon bald zeigte sich, dass die Zahl der erschienenen Besucher die der bereitgestellten Stühle bei weitem übertraf. Man musste auf den Nebensaal ausweichen, zusätzliche Stühle wurden eilig heran geholt; und selbst die reichten schon bald nicht aus, sodass einige der schliesslich über 300 erschienenen Gäste die nun folgende Eröffnungsfeier nur von der Halle aus verfolgen konnten. Sie hatten allerdings den Vorteil frischer Luft, die durch das Schloss-Portal herein wehte und die Möglichkeit einer kurzen Zigarettenpause zwischendurch auf der Terasse... Unter grossem Applaus betrat endlich auch Kurt Arentz zusammen mit seiner Frau den Fürstensaal, durchschritt die Sitzreihen und nahm, wie für einen Jubilar angemessen, seinen Ehrenplatz - natürlich - in der ersten Reihe ein. Der Festakt konnte beginnen. Patrick Bodenstein und Lajos Tar Umrahmt durch die musikalische Begleitung der Gitarristen Lajos Tar und Patrick Bodenstein eröffnete als Senior und Oberhaupt der Stifterfamilie des Museums Europäische Kunst im Schloss Nörvenich, Joe F. Bodenstein, mit einer kurzen Begrüssung und Ansprache die Feier. Die besten Grüsse und Glückwünsche aus dem In- und Ausland durfte er übermitteln; allen voran aus Berlin die Grüsse des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Horst Köhler, sowie der Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel. Ebenso die des NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers. Besonders überraschten die Grüsse aus den USA des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, George Bush sen. Die herzlichsten Glückwünsche auch von Consul B. John Zavrel und allen Mitgliedern des Alexander Ordens pour le Merite für Kunst und Wissenschaft. Joe F. Bodenstein Die Verdienste des Jubilars Kurt Arentz als international bedeutender Künstler und die Grösse seines Werkes würdigte anschliessend der Historiker und ehemalige Vize-Kulturstaatsminister aus Berlin, Prof. Dr. Hermann Schäfer, in seiner kunsthistorisch punktgenauen und doch offenen, oft sehr persönlichen und erfrischend allgemeinverständlichen Laudatio. Prof. Hermann Schäfer Ein Salut der Künstler der Europäischen Kultur Stiftung überbrachte Birgit Sewekow. Sie arbeitete als Künstlerin die Besonderheiten und Einmaligkeiten im Werk von Kurt Arentz heraus, im Kontext ihrer eigenen Formensprache, ihrer Farbigkeit und des Ausdrucks ihrer Werke. Sehr interessant: die Wertschätzung und die künstlerische Beurteilung eines Künstlers und der Fülle seiner Werke aus der Sicht einer Künstler-Kollegin. Birgit Sewekow Die geplante Überraschung für den Jubilar Kurt Arentz als Abschluss des Festaktes nahm allerdings selbst eine überraschende Wende: Der Gitarrist Lajos Tar präsentierte als Uraufführung und als Geschenk an den Jublilar eine "Hommage an Kurt Arentz". Ein rasant-rythmisches, manchmal schmeichelnd-melodisches, dann wieder kantiges, ja klirrend-schroffes Gitarren-Solo. Zum Ende des letzten Satzes wurde es im Saal unruhig: einzelne Töne fremder Instrumente schienen sich mit zunehmender Lautstärke unter die Gitarrenklänge zu mischen, und noch ehe der letzte Akkord des Solos ganz verklungen war, drangen helle Klänge von Schellen und Fanfaren durch die Halle des Schlosses in den Fürstensaal... Die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft von 1408 war unter der Leitung ihres Brudermeisters Alois Thanner mit ihrem Spielmannszug vor dem Schlosstor aufgezogen und brachte ein kurzes Überraschungs-Ständchen zu Ehren des Jubilars! Nach kurzen, dankenden und abschliessenden Worten von Joe F. Bodenstein eilte die Festgesellschaft dann rasch auf die Terasse und in den Hof des Schlosses. Am Schlosstor wartete sogar schon Nörvenichs Bürgermeister Hans-Jürgen Schüller, um Kurt Arentz zu gratulieren. Das Wetter besserte sich, der Regen endete, und später zeigte sich sogar noch die Abendsonne. Das reiche Buffet war eröffnet; man hatte die Wahl zwischen Feinkostsalaten, Hering oder Lachs mit frischen Broten oder einer Auswahl köstlicher Kuchen. Dazu frischen Kaffee oder Weine, Sekt und Säfte. Nun konnte man Geniessen und Flanieren - mit einem Glas Sekt in der Hand - vorbei an den in fast allen Sälen des Schlosses und im Schlosshof ausgestellten mehr als 140 Werken des Jubilars. Widmungen in Büchern und Katalogen von Kurt Arentz
Kurt Arentz mit seiner Portraitbüste von Sir Peter Ustinov Kurt Arentz nahm sich Zeit für Signaturen und Widmungen in seinen an der Museums-Kasse zum Verkauf ausliegenden Büchern und Katalogen zu seinem Werk, für Erinnerungsfotos und all die vielen Fragen, die einem Künstler gestellt werden, der trotz seines Ansehens und seiner Position in der Kunstwelt niemals vergessen hat, Mensch zu bleiben. Mit Sympatie und schier unendlicher Geduld hatte Kurt Arentz noch manche Überraschung zu erzählen: etwa die über die Jahre gereifte Freundschaft zu dem Schauspieler Sir Peter Ustinov. "Seine Diabetes wurde zum Problem im Alter", wusste Arentz nachdenklich zu ergänzen. Sichtlich stolz erklärte er seine Portraitbüsten der Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika George Bush sen., Ronald Reagan und Bill Clinton. Portraitbüste US-Präsident Ronald Reagan und Weisskopfadler
Kurt Arentz im Dialog mit Detlef Lehmann zur Portraitbüste des US-Präsidenten Bill Clinton
In der Halle des Schlosses - an der Eingangstür zum Fürstensaal ein weiteres, überraschend lebensnahes Portrait: Papst Benedikt XVI. in heller Bronze. Eine Idee, entstanden bei einem Gespräch mit Kurt Arentz kurz nach der Wahl Kardinal Josef Ratzingers zum Nachfolger Petri in Rom, griff der Künstler auf - um so grösser die Überraschung, nun das fertige Portait ausgestellt betrachten zu können. Joe
F. Bodenstein, Detlef Lehmann, Kurt Arentz und Birgit Sewekow vor
der Portraitbüste von
Kurt Arentz mit seiner Portraitbüste von Papst Benedikt XVI.
Weiter in der Halle das neueste Werk: das Portraitbildnis des Friedensnobelpreisträgers und Präsidenten des Staates Israel Shimon Peres. Wiederum ein Werk mit höchstem Wiedererkennungswert und enormer Ausstrahlung. Kurt
Arentz berichtet Detlef Lehmann von seiner aktuellen Arbeit, der
Aber nicht nur Portraits - auf Stelen und in Vitrinen - auch Tierdarstellungen von Kurt Arentz. Vom massigen Elefanten bis zum verspielt hüpfenden Fohlen, von rangelnden Hasen bis zum gedankenversunken daher trottenden Eisbär - nein, nicht der berühmte Berliner, - Ente oder Weisskopfadler, dem Wappentier der Vereinigten Staaten von Amerika; unter den Händen von Kurt Arentz wird auch Unbedeutendes im Tierrreich gross. Und die grossen Köpfe unserer Zeit als Portraits in Bronze erlebbar, im wahren Sinn des Wortes: greifbar; ergreifend. An den Wänden dazu Ölgemälde, Zeichnungen, Skizzen. Festgehaltene Momente in bunten Farben auf Leinwänden unterschiedlichster Formate. Sensationell: einige scheinbar "flüchtig hingeworfene" Tierskizzen. Kurt Arentz und Birgit Sewekow
Die Ausstellungseröffnung und Hommage an Kurt Arentz im Museum Europäische Kultur - Schloss Nörvenich: ein Sommertag in selten heiterer Atmosphäre. Dazu die fürstliche Bewirtung. Das bleibt in Erinnerung. Ein grosses Dankeschön an alle. Und die besten Wünsche dem Meister: bleiben Sie fit - und auf bald; mit neuen Werken - und Überraschendem. Übrigens: Eine Auswahl der neuesten Werke der Künstlerin Birgit Sewekow sind parallel zur "Hommage an Kurt Arentz - 2009" im grossen Saal von Schloss Nörvenich ausgestellt. Birgit Sewekow im Gespräch mit Prof. Hermann Schäfer zu ihren aktuellen Gemälden
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